deu - eng

CultureBase

CultureBase ist ein umfassendes Kulturdatenbanksystem, das Künstlern und Institutionen die Mög­lichkeit bietet, sich und ihre Arbeit im Netz zu präsentieren. Kostenlos können sie verschiedenste Informationen online eingeben und bearbeiten, darunter eine persönliche Webvisitenkarte, Veranstaltungstermi­ne und Informationen über Projekte und Einrichtungen.

CultureBase basiert auf dem Konzept der dezentralen Eingabe, Verwaltung und Abfrage von Daten. Jeder Teilnehmer ist eigenständiger Partner in einem gemeinsamen Kulturdatennetzwerk.

Von jedem Internetzugang aus kann der Nutzer über einfache, für ihn spezifisch eingerichtete Formularfelder Veranstaltungstermine, Adressen und eine persönliche Webvisitenkarte anlegen und bearbeiten. Die eingegebenen Daten sind sofort im Internet verfügbar, die Verantwortung für die Aktualität der Daten liegt in den Händen jedes einzelnen Partners.

Daten, die für ein Projekt oder Portal eingestellt werden, stehen allen interessierten Partnern für ihr Projekt/ihre Website zur Verfügung. Dabei können die Partner automatisch alle Daten eines Bereichs überneh­men oder eine redaktionelle Auswahl aus dem Angebot treffen, die sie dann bei sich veröffentlichen.

Zudem wurde für das Projekt Kulturserver eine Reihe von Online-Werkzeugen entwickelt, die eine Verbreitung der Daten aus CultureBase auch auf anderen Wegen ermöglichen und die in der Basisversion kostenfrei nutzbar sind. Hierzu gehören beispielsweise das Newslettersystem und Werkzeuge zum Druck von Veranstaltungsflyern oder zum Erstellen eines Kalendermoduls für die eigene Website.

Um den besonderen Erfordernissen und Anforderungen der einzelnen Sparten gerecht zu werden, wurden einige Module der Basissoftware weiterentwickelt: Für Theater gibt es beispielsweise eine komfortable Online-Software zur detaillierten Erfassung von Spielplänen und Produktionen und für Filmschaffende eine Filmdaten­bank, in der Filmtitel mit ausführlichen Angaben zu Inhalt, Mitwirkenden und Technik erfasst werden können – inklusive eines Shopsystems, über das Filmschaffende ihre Filme vermarkten können: cb-shopadmin.



Funktionsweise des Kulturdatennetzwerks am Beispiel Film – die Durchdringung einer Sparte

Zu den Partnern des Kulturservernetzwerks gehört beispielsweise die AG DOK, die die Mög­lichkeiten der Datenbanken und des Netzwerks zur Präsentation ihrer Mitglieder seit 2002 nutzt. Seit einigen Jahren gibt es den Katalog "German Documentaries", der jährlich als Printversion in einer Kooperation der AG DOK mit der German Films Service + Marketing GmbH erscheint, als Online-Version zur weltweiten Distribution deutscher Dokumentarfilme german-documentaries.de. Der BVR nutzt seit 2004 die Datenbanken und die Software von Kulturserver nicht nur für das Internet, sondern darüber hinaus auch für den Druck seines Handbuchs "Regie Guide" sowie für die interne Mitgliederverwaltung. Auch die European Film Academy ist mit ihren beiden Award-Seiten europeanfilmawards.eu und dem Young Audience Award Teil des Netzwerks, um über CultureBase Informationen rund um die nominierten Filme vermitteln zu können – bis hin zur Live-Übertragung der Preisverleihung.

Die Informationen, die diese Institutionen in die Datenbanken eingeben, erscheinen außer auf den jeweiligen Homepages auch in anderen Portalen des Kulturservernetzwerks. So wird automatisch eine Mehrfachpräsenz jedes einzelnen Teilnehmers im Internet erreicht, was auch zu einem besseren Google-Ranking und somit zu einer besseren Auffindbarkeit der einzelnen Künstler und Institutionen führt.

Seit 2007 ist es aufgrund des Förderprogramms "Media" der Europäischen Gemeinschaft möglich, durch das Projekt ONLINEFILM auch die Werke/Filme von Filmschaffenden im Internet zu präsentieren mit dem Ziel, eine legale Distributionsplattform für die kostengünstige Verbreitung und Vermarktung europäischer Filme über das Internet zu schaffen. Aufgrund der modularen Programmierung der Software können die Filme in beliebig viele Internetseiten integriert werden, so dass sie nicht nur über eine Portalseite, sondern über viele verschiedene Seiten erreichbar werden, was den Verbreitungseffekt deutlich steigert.

Beispiel für die Mehrfachpräsenz im Kulturservernetzwerk: Die Webvisitenkarte und die Filme eines AG-DOK-Mitglieds sind sowohl über die Website agdok.de und das Portal onlinefilm.org als auch über kulturportal.de auffindbar.